Das Studium - Was es bringt

Nach dem Abitur stehen jedes Jahr 240.000 Schulabg√§nger vor der Entscheidung √ľber ihren weiteren Lebensweg. Auf der einen Seite locken die praxisorientierte Ausbildung und die M√∂glichkeit sofort Geld zu verdienen. Auf der anderen Seite steht die M√∂glichkeit sich durch ein Studium an der Universit√§t oder Fachhochschule weiter zu qualifizieren. Nach einer aktuellen OECD-Studie entscheiden sich in Deutschland derzeit nur 36 Prozent aller Abiturienten f√ľr diesen Weg, w√§hrend es in Irland, Neuseeland oder auch Schweden fast 80 Prozent sind.

 

Dabei geht auch in Deutschland der Trend eindeutig zum Studium. Durch die Hochschulbildung erweitern sich das Wissen und damit die beruflichen Möglichkeiten um ein vielfaches. Statt später ein Leben lang das gleiche zu tun, bieten viele akademische Berufe die Chance sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und zugleich mehr zu verdienen als ohne Hochschulabschluss. Das bestätigen mehr als 80 Prozent der Studierenden. Sie sind gemäß einer Internet-Trendumfrage der KfW Förderbank sicher nach ihrem Studienabschluss sofort einen qualifizierten Job zu finden. Ein wichtiges Kriterium, nach dem gerade große Unternehmen Bewerber auswählen, sind nicht nur die Abschlussnote und Auslandsaufenthalte, sondern auch die Studiendauer. Schnelles, zielstrebiges Studieren ist also angesagt. Denn jedes Semester, das man länger studiert, kostet nicht nur Geld, sondern auch Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Gute Tipps zur Studienfinanzierung

BAf√∂G: Studierende, die gewisse Voraussetzungen erf√ľllen, k√∂nnen vom Staat im Monat bis zu 585 Euro BAf√∂G bekommen. Die Dauer der F√∂rderung entspricht der Regelstudienzeit der gew√§hlten Fachrichtung. Besonders erfreulich am BAf√∂G: Die eine H√§lfte muss nicht zur√ľckgezahlt werden, die andere ist ein zinsloses Darlehen. Um BAf√∂G zu bekommen, muss man innerhalb gewisser Einkommens- und Verm√∂gensgrenzen liegen. Auch das Einkommen der Eltern ist f√ľr die Entscheidung, ob man vom BAf√∂G profitieren kann, mitentscheidend.

 

Stipendium: Wer in der Schule durch besonders gute Leistungen oder in der Freizeit durch au√üerordentliches ehrenamtliches Engagement aufgefallen ist, hat die Chance durch ein Stipendium gef√∂rdert zu werden. Neben vielen kleinen Organisationen, die Studierende unterst√ľtzen, sind vor allem die parteinahen politischen Stiftungen interessante Ansprechpartner. Nach einem Auswahlverfahren unterst√ľtzen diese Studierende mit Geld, Qualifizierungsseminaren und Kontakten.

 

Studienkredite: Mit Hilfe von Studienkrediten k√∂nnen Studierende ihre Lebenshaltungskosten und die Studiengeb√ľhren finanzieren. Die meisten Banken erwarten f√ľr diese neue Form des Kredits keine materiellen Sicherheiten, sondern verlassen sich darauf, dass der Studierende nach dem Studium genug verdient, um den Kredit und die Zinsen zur√ľck zu zahlen.

Studieren auf Pump: Der KfW-Studienkredit

Seit dem letzten Jahr können Studierende bei der

KfW Förderbank staatliche Kredite zur Finanzierung ihrer Lebenshaltungskosten beantragen. Statt zu jobben und so wertvolle Zeit zu verlieren, kann man sich mit dem Darlehen ganz auf das Studium konzentrieren.

 

Bei Antragstellung entscheidet man, welchen Betrag man monatlich von der KfW ausgezahlt bekommen m√∂chte. M√∂glich sind Betr√§ge zwischen 100 und 650 Euro. Die exakte Summe kann frei gew√§hlt und Semester f√ľr Semester angepasst werden.

 

Das Darlehen kann f√ľr bis zu zehn Semester aufgenommen und maximal um vier weitere Semester verl√§ngert werden, wenn der Studierende plausibel erkl√§ren kann, warum er l√§nger Geld braucht. Der Kredit ist unabh√§ngig vom Studienfach und den Verm√∂gensverh√§ltnissen des Studierenden und seiner Familie. Sp√§testens zwei Jahre nach Ende des Studiums beginnt die R√ľckzahlung des Kredits. Von Seiten der KfW wird ein Tilgungsplan angeboten, der die R√ľckzahlungen auf die folgenden zehn, maximal 25 Jahre verteilt, sodass jeden Monat nur eine kleine Rate zur√ľckgezahlt werden muss.

 

KfW: Die KfW ist die F√∂rderbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie geh√∂rt zu 80 Prozent dem Bund und zu 20 Prozent den L√§ndern. Sie gilt als Impulsgeber f√ľr Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Das Studium - Was es kostet

40.000 Euro kostet laut Bundesbildungsministerium ein Studium im Durchschnitt. Nicht eingerechnet ist dabei das Einkommen, das man bei einem direkten Berufsstart nach der Schule verdient hätte.

 

Die durchschnittliche Dauer eines Universit√§tsstudiums liegt bei sechs Jahren, die eines Fachhochschulstudiums bei 4,3 Jahren. In dieser Zeit hat man zun√§chst keine Einnahmen, daf√ľr eine ganze Reihe unvermeidbarer Ausgaben.

 

Im Schnitt muss man eine Miete von rund 250 Euro im Monat einplanen. Hinzu kommen weitere 150 Euro f√ľr die Grundverpflegung. Kleidung, Fahrtkosten, B√ľcher, die studentische Krankenversicherung m√ľssen ebenso bezahlt werden wie Telefon, Internetkosten und vielleicht Rundfunkgeb√ľhren. Ohne sich irgendeinen Luxus zu erlauben, ist man schnell bei 700 Euro und mehr im Monat. Geht man abends weg, hat man teure Hobbys oder besondere W√ľnsche, kann es leicht noch mehr werden.

 

Neu hinzugekommen sind zu diesen Kosten Studiengeb√ľhren, die einige Bundesl√§nder in der letzten Zeit eingef√ľhrt haben. Aus eigenen Mitteln finanzieren k√∂nnen das die wenigsten Studierenden. 89 Prozent der Studierenden werden von den Eltern finanziell unterst√ľtzt, 27 Prozent bekommen BAf√∂G und immerhin 63 Prozent jobben nebenbei, um ihr Studium zu finanzieren.

Kontakte f√ľr die weitere Recherche

KfW Förderbank

www.kfw-foerderbank.de

 

Infos zum BAföG

www.das-neue-bafoeg.de

 

Deutsches Studentenwerk

www.studentenwerke.de

 

Netzwerk Wege ins Studium

www.wege-ins-studium.de

 

Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung

www.bmbf.de

 

Zentralstelle f√ľr die Vergabe von Studienpl√§tzen

www.zvs.de

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